Aufruf zur Kundgebung und Demonstration am Antikriegstag:

Aktiver Widerstand gegen die Vorbereitung eines 3. Weltkriegs ! ---- Kundgebung mit offenen Mikrofon: Donnerstag 1.9.2022 um 16.00 Uhr, Berliner Platz, Witten Innenstadt danach Demonstration um 16.40 Uhr hin zum Rathausplatz in Witten und Beteiligung an der Friedenskundgebung (17.00 Uhr) des DGB und weiteren Organisationen

Das Internationalistische Bündnis Ennepe-Ruhr, AUF-Witten, MLPD und Jugendverband REBELL rufen zum Antikriegstag zu einer kämpferischen Kundgebung auf. In ihrem Aufruf heißt es:

In der Ukraine stehen sich zwei imperialistische Lager gegenüber. Die Ukraine ist dabei ein Spielball in der weltweiten Konkurrenz zwischen USA/EU/BRD/NATO einerseits und Russland/China andererseits. Beide Seiten vertreten ohne Rücksicht auf Verluste ihre Maximalziele und nehmen dabei selbst einen Atomkrieg in Kauf, den niemand überleben kann. Wie man am historischen Höchststand von Rüstungsproduktion und -Export sieht, bereiten sich beide Blöcke aktiv auf einen Weltkrieg vor. Die Massen werden weltweit mit Inflation und Krisenlasten vermehrt zur Finanzierung dieses Kurses herangezogen. Deutschland ist führend mit dabei, u.a. mit einem nie dagewesenen Hochrüstungspaket von 100 Milliarden Euro und der Beschaffung atomwaffenfähiger F35 Tarnkappenbomber.

Der Ukrainekrieg ist Teil eines weltweiten Kampfs um die Neuaufteilung der Welt unter den imperialistischen Staaten, der vor Jahren mit einem Wirtschaftskrieg begonnen hat und nun mit militärischen Mitteln fortgeführt wird.

83 Jahre nach Beginn des II. Weltkriegs am 1. September 1939 sind wir besonders herausgefordert, gemeinsam auf die Straße zu gehen und für den Weltfrieden einzutreten!

Entschieden wenden wir uns gegen die aggressive Außen- und Militärpolitik der Bundesregierung. Keine 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung, sondern für die Bekämpfung der Armut und für den Umweltschutz!

Es ist unsere feste Überzeugung, dass nur der aktive Widerstand die Gefahr eines dritten Weltkriegs bannen kann. Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Friedensbewegung, die sich gegen jegliche imperialistische Aggression richtet. Wir bauen gemeinsam über weltanschauliche Grenzen hinweg an einer neuen Front gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg und für den Weltfrieden!

Wir fordern:

  • Sofortiger Stop des Krieges in der Ukraine!

  • Russland muss seine Truppen zurückziehen und für die Kriegsschäden zahlen!

  • Rückzug aller NATO-Truppen aus Osteuropa und weltweit!

  • Stopp der Aufrüstung der Bundeswehr und der Militarisierung der Gesellschaft!

  • Verbot und Ächtung aller ABC-Waffen!

  • Lohnnachschlag und Inflationsausgleich – jetzt!

  • Die „Gas-Umlage“ muss sofort zurück genommen werden!

  • Gleiche Rechte für Flüchtlinge!

  • Hoch die internationale Solidarität! Für Völkerfreundschaft und Frieden!

Die Veranstalter schreiben weiter:

Wir begrüßen die Kundgebung des DGB und weiteren Organisationen, hätte es aber besser gefunden, die Kräfte im Friedenskampf zu bündeln und eine gemeinsame Kundgebung durchzuführen - unter gleichberechtigter und solidarischer Diskussion auch unterschiedlicher Standpunkte und Einschätzung zur imperialistischen Aggressionspolitik.

 

Wir rufen zur Beteiligung an beiden Kundgebungen auf!