Buchvorstellung: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

Am Freitag 13. Mai 18.00 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) stellt Achim Czylwick - Direktkandidat in Witten/Herdecke - in Witten das neue Buch von Stefan Engel "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus" vor. Es ist das 2. Buch (von 4) der Reihe "Die Krise der bürgerlichen Ideologie. Schon mit dem 1 Band "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus" hat Stefan Engel zusammen mit seinem Redaktionskollektiv die Krise der bürgerlichen Ideologie und vor allem die Staatreligion "Antikommunismus" allseitig analysiert und nachgewiesen, dass dieser immer tiefer in die Krise geraten ist. Der Kapitalismus kann der Menschheit keine Perspektive mehr bieten. Umso mehr muss er mit abstrusenden, verdrehenden und verlogenen Inhalten und Argumenten die Perspektive eines echten Sozialismus angreifen - um diesen sterbenden Kapitalismus scheinbar alternativlos aussehen zu lassen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.
Buchvorstellung: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

Buchlesung Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus

Aus einer Rezension zum Buch:

Viele Wege führen nach Rom“, heißt es. Und tatsächlich, wer sich aufmacht, hinter die Kulissen des sich bedrohlich und beschleunigt entwickelnden Krisengeschehens der Welt zu blicken, stößt auf eine Unzahl von Erklärungsversuchen, Rechtfertigungen, Theorien und Weltanschauungen bis hin zu kruden Verschwörungsmythen und eine weit verbreitete weltanschauliche Verwirrung. Wer soll da noch durchblicken?

Das Buch bringt Licht ins Dunkel. Mit erfrischender Polemik behandelt es die wichtigsten opportunistischen Richtungen der Gegenwart. Sei es, dass Ökologie und kapitalistische Ökonomie vereinbar seien, oder die Digitalisierung bedarfsgerechte und planmäßige Produktion im Kapitalismus ermöglichen soll. Die These, dass die Wissenschaft zur Produktivkraft wird und damit die Arbeiterklasse verschwindet, wird behandelt. Oder was es eigentlich mit den faschistischen Verschwörungstheorien auf sich hat.

 

All diesen weltanschaulichen Richtungen ist gemeinsam, dass sie den wissenschaftlichen Sozialismus widerlegen wollen und doch krachend daran scheitern. Alle landen schließlich bei der Verteidigung des Kapitalismus oder dichten ihm Eigenschaften an, die er nicht hat. So wie z.B. die Behauptung, dass Privateigentum die Freiheit für Besitzer von Eigentum ebenso garantiert wie für die, die keins haben. All dies nur, um die Arbeiterbewegung und die Volksbewegungen vom Kampf für den Sozialismus abzubringen. Die „vielen Wege nach Rom“ erweisen sich als Sackgassen.

 

Die Stärke des Buchs ist, dass bis auf die weltanschaulichen Wurzeln, bis zu den Leuten, die das Gedankengebäude errichteten, zurückgegangen wird. Positivismus, Neoliberalismus, Trotzkismus, die Salonmarxisten und einige mehr und auch die Renaissance faschistischer Ideologien – auf Grundlage des Marxismus-Leninismus werden die verschiedenen Theorien dargelegt und überzeugend widerlegt. Wer wissen will, warum man als Schüler vom heutigen Imperialismus nichts erfährt; wieso ein grüner Umweltminister alle Versprechungen für Umweltschutz über den Haufen wirft und nun der Kriegspolitik opfert – wer wissen will, von welcher Variante der bürgerlichen Weltanschauung diese Leute getrieben sind, der soll zu diesem Buch greifen.