„Gib Antikommunismus keine Chance!“ - Warum es alle Arbeiterinnen und Arbeiter angeht!

Der Einfluss des Antikommunismus ist auch in den Wittener Betrieben wie bei ZF und DEW sehr oft ein Hindernis konsequent gegen die Angriffe der Konzernleitungen vor zu gehen. Die MLPD ist bei vielen Kolleg*innnen bekannt und zugleich wird oft seitens der Betriebsleitung aber auch rechter Betriebsräte gegen die MLPD Stimmung gemacht. Arbeiterinnen und Arbeiter kämpfen berechtigt für ihre Arbeitsplätze und gegen die Abwälzung der Krisenlasten.

Die Vernichtung von Arbeitsplätzen ist eine gesetzmäßige Folge der kapitalistischen Profitwirtschaft. Solange es den Kapitalismus gibt, droht deshalb diese Gefahr ständig. Auch deswegen machen sich vermehrt Kolleginnen und Kollegen Gedanken über gesellschaftliche Alternativen zum Kapitalismus. Das wollen die Herrschenden mit dem Antikommunismus verhindern. Der Kapitalismus ist danach, trotz aller Mängel, alternativlos.

Der Antikommunismus hat verschiedene Erscheinungsformen. Einmal bezeichnet er den Sozialismus zwar als „gute Idee“, die aber nicht zu verwirklichen sei. Oder er verbreitet abschreckende Gräuelmärchen über den Sozialismus. Mit dem Antikommunismus wollen die Herrschenden die Arbeiterklasse spalten, die Arbeiterinnen und Arbeiter einschüchtern und verhindern, dass sie gemeinsam kämpfen. Für den Kampf um ihre Arbeitsplätze, gegen die Einschränkung demokratischer Rechte und Freiheiten unter dem Vorwand von Corona, umfassenden Gesundheitsschutzmaßen in Schulen und Betrieben und die Forderung nach freier gewerkschaftlicher und politischer Betätigung im Betrieb ist aber ein Zusammenschluss der Arbeiterinnen und Arbeiter notwendig.

 

Bei Daimler in Sindelfingen haben vier Genossen der MLPD 20 Unterschriften für die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ gesammelt. Dabei hat die Kollegen vor allem das Argument überzeugt, dass jede und jeder fortschrittliche Kollegin und Kollege, der die Geschäftsleitung kritisiert, angegriffen wird, um damit alle einzuschüchtern und Resignation zu verbreiten.“ Der Antikommunismus richtet sich im Kern gegen den wissenschaftlichen Sozialismus und die MLPD, um zu verhindern, dass die Kämpfe der Arbeiterklasse als Schule des Klassenkampfs geführt werden, mit der Perspektive des Sozialismus. Genau deshalb geht der Kampf gegen den Antikommunismus jede Arbeiterin und jeden Arbeiter an. „Der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche“ (Thomas Mann).

 


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