Impfdebakel

Nachfolgender Leserbrief an die WAZ Witten vom 3. Februar 2021 wird den Lesern vorenthalten: Wenn der Mensch im Mittelpunkt stehen würde, würde es ganz anders funktionieren.

440 Impfzentren wurden extra neu aufgebaut – für hunderte Millionen Euro allein. Jetzt stehen sie leer, wie bspw. die Messehallen von Köln-Deutz  wo die Stadt Köln bisher 2,25 Millionen Euro Miete zahlte. Auch die Miete in Ennepetal ein Loch ohne Boden. Dazu nun die ganze Diskussion wie die Leute dahin kommen...  Die Telefon-Hotlines der Impfzentren sind meist noch nicht einmal in der Lage, auch nach stundelange Wartezeiten, richtig Termine zu vergeben, geschweige denn die Leute differenziert aufzuklären und zu beraten. ... Mit diesen Zentren wurde ein unnötiges bürokratisch-zentralistisches Monster geschaffen – statt sich auf das bewährte und wohnortnahe hausärztliche System zu stützen. Dort kennt man die Patienten, es besteht ein Vertrauensverhältnis und es wären viel größere Kapazitäten vorhanden. Unsere kapitalistische Gesellschaft zeigt auch hier ihre unmenschliche Seite. Dabei könnte es beim Impfen ganz anders gehen. Wir könnten uns auf das weit verzweigte, wohnortnahe Gesundheitswesen stützen mit Polikliniken, Arztzentren oder Pflegestationen. Aktuell melden sich viele freiwillige und ehrenamtliche Helfer. Sie scheitern aber meist an der Bürokratie und am Chaos. Vor allem aber an der katastrophalen Regierungspolitik und der Verwaltungen, die kein Vertrauen in die Leute haben. Entsprechend fehlt auch die notwendige Überzeugungsoffensive für das Impfen. Und der patentierte Impfstoff selbst ist für die beteiligten Pharma-Monopole mit bis zu 23 Euro pro Impf-Dosis eine sprudeln de Quelle für Maximalprofit.

Es ist skandalös, dass darunter zig Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden oder sogar sterben müssen.
Heinz Vöhringer, Witten

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