Pandemie-Bekämpfung: Passive Immunisierung praktizieren

Zur passiven Immunisierung, wie sie dieser Tage in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) breit diskutiert wird¹, erklärt Dr. Günther Bittel aus Duisburg:

Wir fordern, dass die passive Immunisierung, also die Gabe von Antikörpern, breit beforscht und praktiziert wird. Das haben wir damals auf Vorschlag von Prof. Jakob Segal auch in unserem Forderungskatalog gegen AIDS als Prinzip gefordert.

Heute hat Professor Axel Havrich, Medizinische Hochschule Hannover, Herzchirurgie, mit Plasmaspenden geheilter Covid-19 Patienten begonnen. Es geht um ein altes bewährtes Verfahren im Kampf gegen Erreger. Acht Wochen nach ausgeheiltem Infekt kann man spenden. Deswegen fordern wir auch breit und massenhaft Antikörper-Tests, sie werden für die Plasmaspenden gebraucht und dienen auch der Aufdeckung der bisher durch nicht gemachte Abstriche oder falsch durchgeführte Abstriche sicher hohen Quote an Infizierten, die nie positiv getestet wurden.

Havrich ist ein guter Forscher. Er hat auch in Plaques von Koronararterienkranken aufgedeckt, dass diese vor Viren, Pilzen, Bakterien und Umweltgiften wimmeln. Damit hat er die Cholesterin-Hypothese erschüttert und einen guten Beitrag zur Umweltmedizin geleistet. Aus meiner Sicht: volle Unterstützung, breit propagieren!

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