Presseerklärung: Die MLPD beteiligt sich aktiv an 1. Mai Kundgebungen im Kreis Ennepe-Ruhr

Heute titelt die Wittener WAZ “MLPD steht hinter Mai-Kundgebung“ und gibt dem eine halbe Seite. Eine gute Werbung. Liest man weiter wird klarer, dass der Chefredakteur selbst vor der MLPD „warnen“ will. Das Internationalistische Bündnis Ennepe Ruhr und das Personenwahlbündnis AUF-Witten, die zu dieser Kundgebung aufrufen, wären „Nebenorganisationen der MLPD“. Und überhaupt die „MLPD beziehe sich nach Wikipedia nicht nur auf Marx, Engels und Lenin, sondern auch auf Stalins Interpretationen des Marxismus und des Leninismus. Damit verteidigt sie im Gegensatz zu nahezu allen anderen kommunistisch orientierten Gruppen auch das politische Wirken Stalins“ und erläutert dies mit den Säuberungen im Gulag. Zugleich kommen sie nicht umhin die Kundgebungen anzukündigen. Der Schreck ist ihnen in die Knochen gefahren.
Presseerklärung: Die MLPD beteiligt sich aktiv an 1. Mai Kundgebungen im Kreis Ennepe-Ruhr

Rote Fahne Maganzin zum 1. Mai

Die MLPD Ennepe-Ruhr greift dies in einer Presseerklärung auf und lädt erst recht zur Kundgebung ein.

Presseerklärung:

Es ist für die MLPD als revolutionäre Arbeiterpartei selbstverständlich, dass wir gerade 2020 den 1. Mai als internationalen Kampftag der Arbeiterklasse gemeinsam mit vielen anderen Menschen kämpferisch und feierlich begehen. Im Kreis Ennepe-Ruhr arbeiten wir in Hattingen und Witten aktiv an den örtlichen Kundgebungen mit – natürlich unter Corona-gerechten Gesundheitsvorkehrun­gen.

Im Zentrum der Kritik steht dieses Jahr das Krisenmanagement der Herrschen­den. Dieses wird gerne als „abwägend“ und doch „konsequent“ beschrieben, während es gleichzeitig immer widersprüchlicher und chaotischer wird. Wir kämpfen für gemeinsamen Gesundheitsschutz und gegen die Abwälzung der Krisenlasten der Weltwirtschafts- und Finanzkrise und der Corona-Krise auf die Arbeiter und die Masse der Bevölkerung. Dabei wird von uns am 1. Mai Gesundheitsschutz mit Abstandsgeboten, Masken und ähnlichem groß geschrieben.

Im Rahmen ihrer politischen Notstandsmaßnahmen hatte die Bundesregierung versucht, Versammlungen komplett zu verhindern. Das wurde berechtigt am 19. April vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Wir haben gemeinsam mit vielen anderen Gewerkschaftern, Kolleginnen und Kollegen kritisiert, dass der DGB- Vorstand bundesweit seine öffentlichen Aktivitäten abgesagt hatte. Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Arbeiter eng beieinander arbeiten sollen, Schutzmaß- nahmen auch in den Wittener Betrieben oft erkämpft werden mussten, zugleich eine wachsende Zahl von Entlassungen (bei DEW ist ein Abbau von über 250 Arbeitsplätze angekündigt...) und Kurzarbeit betroffen ist – sie aber am 1. Mai nicht auf die Straße gehen dürfen. Die Vorbereitung der Kundgebungen zum 1. Mai hat in den letzten 2 Wochen begeisternd um sich gegriffen. Zu dieser Initiative fällt dem Redaktionsleiter der WAZ-Witten Jürgen Augstein-Peschel nichts besseres ein, als mit antikommunistischen Ausfällen die diesjährigen 1. Mai-Vorbereiter zu Mitläufern oder „Nebenorganisationen“ der MLPD zu erklären. Um dem dann noch Nachdruck zu verleihen und die Leute vor der MLPD zu „warnen“, wird der 1953 verstorbene Josef Stalin ausgegraben um mit dem antikommunistischen Wikipedia-Lexikon die „totalitäre Diktatur“ zu untermauern. Wäre er an einer objektiv journalistischen Arbeit interessiert, hätte er gerne in einem Gespräch mit Vertretern der MLPD deren differenzierte Meinung zu Stalin erfahren können. Auch hätte er sich darüber informieren können, dass die MLPD nur eine von bundesweit über 40 Trägerorganisationen und über 40.000 Unterstützern im Internationalistischen Bündnis ist, die sich das Ziel gesetzt haben die Kräfte gegen die Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg zu bündeln. Auch dafür steht der 1. Mai in diesem Jahr.

Antikommunistische Repression und Ausgrenzung wird von immer mehr Menschen abgelehnt. Wir beteiligen uns tatkräftig an der Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“. In diesem Sinne wünscht die MLPD allen Arbeitern, Angestellten und ihren Familien einen gesunden und kämpferischen 1. Mai!

Für Arbeit und Umwelt, Gesundheit und Freiheit – echten Sozialismus“, wie es in unserem Mai-Aufruf heißt.

Dazu sind alle herzlich in Witten um 10.30 Uhr auf dem Rathausplatz und in Hattingen um 11.00 auf dem Untermarkt eingeladen.

MLPD Ennepe-Ruhr
  • Kontakt über:
  • Heinz Vöhringer
  • Voedestrasse 32
  • 58455 Witten
  • Tel.: 02302/1691458
  • e-mail: witten@mlpd.de

  • Jakobus Fröhlich
  • Königsteiner Strasse 18b
  • 45529 Hattingen
  • Tel.: 02324/53139