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Witten aktueller Flyer: Erfolgreiche Proteste gegen das Krisenmanagement der Regierung und die montägliche „Spaziergänger“Szene - Antikommunismus spaltet!

Rund 400 solidarische, antifaschistische und gesundheitsbewusste Wittener/innen beteiligten sich an der von „Witten gegen rechts“ angemeldeten Demonstration am 24.1. ab 18 Uhr durch die Innenstadt. Eine klare Absage an Querdenker“ Spaziergänger“. Der Wunsch und Forderung nach einer solidarischen Gesundheitspolitik und -versorgung einte die Demonstranten. Schon um 17 Uhr verfolgten rund 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine lebendige, aufklärende und kämpferische Diskussion am offenen Mikrofon der Wittener Montagsdemo. In über 10 Beiträgen ....
Witten aktueller Flyer: Erfolgreiche Proteste gegen das Krisenmanagement der Regierung und die montägliche „Spaziergänger“Szene - Antikommunismus spaltet!

Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keine Chance!!

 

In über 10 Beiträgen wurde der Freiheitsbegriff der Querdenker als „individuelle Freiheit auf Kosten des gesellschaftlichen Gesundheitsschutzes – Egoismus pur“ entlarvt, die reaktionären und faschistischen Drahtzieher im Hintergrund angegriffen. Ebenso das Krisenmanagement der Regierung, die mit ihrer Politik des „AufSicht“ Fahren und immer weiteren Lockerungen eine Durchseuchung der Bevölkerung mit Covid 19 provoziert. Mehrmals wurde die sofortige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gefordert, sowie die weitgehende Kontaktvermeidung durch einen kurzzeitigen konsequenten Lockdown auf Kosten der Konzerne und massenhaft PCR-Testmöglichkeiten. Das Krisenmanagement ist kapitalistische Politik im Interesse der Profitmaximierung nationaler und internationaler großer Konzerne. Im Anschluss reihten sich die Montagsdemonstranten in die breite und gemeinsame Protestdemonstration ein.


Antikommunismus spaltet!
Der Kampf gegen die Rechtsentwicklung 

braucht Einheit!

Kaum auf dem Rathausplatz angekommen, wurden die Montagsdemonstanten aggressiv von einigen Anmeldern der Demonstration massiv angegangen. Die „MLPD“ wäre hier „nicht erwünscht und ausgeschlossen“ aus der Demonstration, mit der „Sektenpartei“ und „Antisemiten“ wollen sie nichts zu tun haben. Ein sachliches Gespräch war nicht möglich. Diese Leute waren sich nicht zu schade, mit plumpen Lügen, aggressiver Anmache, mit absoluter Argumentationsarmut, Abdrängen und herumbrüllen, eine antikommunistische Stimmung unter die Protestdemonstration zu tragen. Der MLPD wurde auch das Recht genommen, sich zu den frei erfundenen Behauptungen zu äußern. Dazu zählt u.a. die Behauptung, die MLPD würde sich nicht an die „Abmachung“ halten, dass hier keine Parteien auftreten.

Erstens sind Abmachungen, die ohne uns zustande kommen, keine „Abmachungen“, sondern ein Diktat. Zweitens kann es keine Abmachungen geben, die der MLPD ihre Rechte als Partei nehmen. Es ist ein – im übrigen aus den Erfahrungen des Hitlerfaschismus erlassenes juristisch verbrieftes Recht, Plakate und Fahnen zu tragen, auch Info-Material zu verteilen. Das können auch selbsternannte Führer nicht außer Kraft setzen, weil ihnen der Inhalt nicht passt. Dass Parteien generell unerwünscht seien ist vorgeschoben. Kein Problem hatten die Organisatoren mit SPD, den Grünen, der SDAJ und Die PARTEI. Einige dieser Redner konnten sich bei der Abschlusskundgebung – abgesehen von ein paar kritischen Nebenbemerkungen explizit zu Verteidigern der Corona-Politik der neuen Bundesregierung machen. Da stört natürlich der
regierungskritische Standpunkt der MLPD.

 

Demokratisch ist anders


Dieses undemokratische Vorgehen kam bei vielen Teilnehmern nicht gut an. Auch der Versuch, über die Polizei die Montagsdemonstrierer (die großteils nicht der MLPD angehören) „entfernen“ zu lassen, scheiterte kläglich. Gehört es doch zu demokratischen Grundsätzen, dass man in einigen politischen Ansichten anderer Meinung sein kann, aber dennoch an gemeinsamen Anliegen auch gemeinsam demonstrieren sollte. Die Überparteilichkeit auf antifaschistischer Grundlage ist der wesentlichste Faktor im gemeinsamen Kampf gegen die Rechtsentwicklung. Das hat die Demonstration eindrücklich gezeigt. Wer die Überparteilichkeit zerstört, wer die Demokratie auflöst, wer aus reinem Antikommunismus fortschrittliche und revolutionäre Organisationen und Menschen ausgrenzt, der handelt – ob er es will oder nicht – als Wasserträger der Herrschenden in der Bewegung, schwächt und spaltet sie, nimmt ihr die Selbständigkeit und Schlagkraft.
Die MLPD wird weiter die gleichberechtigte, überparteiliche, antifaschistische, kämpferische und demokratische Zusammenarbeit verteidigen – auch wenn es einigen selbsternannten Führern aus der Wittener „Antifa“ nicht gefällt.

 

Was treibt solche Leute – die sich gerne
fortschrittlich und demokratisch geben zu
solchen Ausfällen?


Viele Teilnehmer der Demonstration verstanden das aggressive Verhalten eines Teils der Organisatoren der Demo nicht. Diese Art von Ausfällen ist in Witten nicht neu. Schon 2019 versuchten einige Leute aus dem „Trotz Allem“ der MLPD zugerechnete Teilnehmer aus einer Demonstration gegen einen AfDParteitag im Wittener Saalbau rauszudrängen.
Sie waren sich da nicht zu schade, mit Schlägern von der „antideutschen Szene“ aus Bochum und Dortmund Demonstrationsteilnehmer körperlich anzugehen, um ihnen die Fahnen zu entreißen. Die „Antideutschen“. tarnen sich teils als „kommunistisch“, richten sich aggressiv und spalterisch gegen einen Zusammenschluss zum Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, der sich herausbildet. Dazu arbeiten sie mit falschen Behauptungen, lassen sich auf keine sachliche Diskussion ein, fordern aggressiv den Ausschluss von antiimperialistischen Kräften und besonders der MLPD. Sie sind überheblich gegenüber den Arbeitern und den breiten Massen, spielen sich auf bis ins lächerliche und diffamieren klassenkämpferische Kräfte, die das Monopolkapital ins Visier nehmen.


Der Kern ihrer Anschauungen ist plumper Antikommunismus.

 

Die MLPD hat den Grundsatz, bei allen politischen und weltanschaulichen Differenzen immer da praktisch zusammenzuarbeiten, wo es wie zum Beispiel im antifaschistischen Kampf der Sache wegen geboten ist. Sie hält dabei die sachliche und prinzipielle weltanschauliche Auseinandersetzung auf Augenhöhe für unverzichtbar.

Und sie bleibt ihrem Grundsatz treu:


„Gib Antikommunismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus keine Chance!“